Am 30. Januar 2025 berichtete die Süddeutsche Zeitung unter dem Titel „Callcenter-Betrüger erbeuten mit neuer Masche außergewöhnlich viel Geld“ über zwei von der bayerischen Polizei bestätigte Fälle von Telefonbetrug, die sich gezielt gegen chinesische Staatsangehörige in Deutschland richteten. Die Schadenssumme beläuft sich dabei auf insgesamt etwa 300.000 Euro (ca. 2,4 Millionen Yuan).
In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Shannan (Name geändert, Stimme technisch verfremdet), einer der Betroffenen, sowie dem zuständigen Ermittler Steinberger. Beide schildern ausführlich, wie es zu dem Betrugsfall kam, und möchten durch die Veröffentlichung dieser Details weitere Menschen davor schützen, ebenfalls Opfer zu werden.
Wir bitten alle Hörerinnen und Hörer, diese Folge an ihre Kommiliton:innen, Freunde und Familienangehörigen weiterzuleiten. Dafür haben wir die Sendung sowohl auf Chinesisch (25. Ep) als auch auf Deutsch produziert.
Kontakt:podcast@baychina.de
Nachvertonung:
Mitarbeiterin der Telefongesellschaft: Wenrui
Shannan: Zac
Themen in dieser Episode:
03:03Anruf am Sonntag
05:48Der Anruf wird zur „Polizei“ weitergeleitet
06:47Verdacht: Beteiligung an Geldwäsche in Höhe von 3 Millionen
07:40Kontakt mit dem angeblichen Polizisten Li Weiming
11:40Anordnung: Rückkehr nach China zur Mithilfe bei Ermittlungen
12:27Wende: „Freilassung gegen Kaution“
12:52Li Weiming weist Shannan an, die Eltern für Geld zu täuschen
16:06„Diesen Polizisten gibt es nicht“
16:52Münchner Polizist Steinberger wird erstmals auf den Fall aufmerksam
18:33Entwicklung solcher Betrugsfälle in der Region
22:10Warum rechtzeitige Anzeige wichtig ist: Dimension des Betrugs sichtbar machen
23:44Shannans aktueller Lebensstand
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